Die passende Outdoor-Bekleidung fĂŒr den Urlaub
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Die passende Outdoor-Bekleidung fĂŒr den Urlaub

Ein Urlaub in der Natur stellt andere Anforderungen an die Kleidung als eine StĂ€dtereise oder ein Aufenthalt im Strandhotel. Beim Wandern, Trekking, Camping, Radfahren oder bei AusflĂŒgen in bergige Regionen können sich Temperatur, Wind und Niederschlag innerhalb kurzer Zeit verĂ€ndern. Morgens beginnt eine Tour vielleicht bei kĂŒhlen zehn Grad, mittags sorgt die Sonne fĂŒr sommerliche WĂ€rme und am Nachmittag zieht ein Regenschauer auf. Kleidung muss deshalb nicht nur bequem sein, sondern möglichst flexibel auf solche VerĂ€nderungen reagieren.

Dabei bedeutet eine gute Ausstattung keineswegs, fĂŒr jede denkbare Wetterlage ein eigenes KleidungsstĂŒck mitzunehmen. Vielmehr kommt es darauf an, mehrere sinnvoll aufeinander abgestimmte KleidungsstĂŒcke zu kombinieren. Funktionsshirt, wĂ€rmende Zwischenschicht und wetterfeste Jacke lassen sich je nach Temperatur einzeln tragen oder miteinander verbinden. Dieses Prinzip spart Platz im ReisegepĂ€ck und verhindert gleichzeitig, dass bei einer lĂ€ngeren Tour wichtige Kleidung fehlt.

Wie unterschiedlich die Anforderungen ausfallen können, zeigt bereits ein Blick auf verschiedene Urlaubsarten. Beim Camping an der Ostsee sind Wind und Regen ein Thema, auf einer Wanderung in den Alpen kommen grĂ¶ĂŸere Temperaturunterschiede hinzu. In SĂŒdeuropa stehen dagegen hĂ€ufig Sonnenschutz, leichte Materialien und eine gute Feuchtigkeitsregulierung im Vordergrund. Wer einen Wanderurlaub plant, sollte Bekleidung daher nicht allein nach Jahreszeit und Reiseziel auswĂ€hlen, sondern auch nach Dauer, GelĂ€nde und IntensitĂ€t der geplanten Unternehmungen. Auf urlaubszeit.de wird fĂŒr lĂ€ngere Wanderungen ebenfalls deutlich, dass die benötigte Ausstattung stark von Tour und Umgebung abhĂ€ngt.

Warum normale Freizeitkleidung draußen schnell an Grenzen kommt

Ein Baumwollshirt, Jeans und gewöhnliche Straßenschuhe reichen fĂŒr einen kurzen Spaziergang meist problemlos aus. Sobald mehrere Stunden Bewegung, grĂ¶ĂŸere Höhenunterschiede oder wechselndes Wetter hinzukommen, zeigen sich jedoch SchwĂ€chen. Baumwolle kann viel Feuchtigkeit aufnehmen und anschließend vergleichsweise lange feucht bleiben. Bei Wind oder sinkenden Temperaturen wird das schnell unangenehm.

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Passende Outdoor-Kleidung wird dagegen gezielt fĂŒr Bewegung und Witterung entwickelt. Der Deutsche Alpenverein nennt fĂŒr ein geeignetes Wanderoutfit unter anderem vernĂŒnftige Schuhe, eine bequeme Hose, ein funktionelles und schnelltrocknendes Oberteil sowie je nach Wetter eine entsprechende Jacke.

Entscheidend ist dabei nicht das Etikett „Outdoor“. Ein KleidungsstĂŒck muss zum vorgesehenen Einsatz passen. FĂŒr einen Spaziergang auf befestigten Wegen werden andere Eigenschaften benötigt als fĂŒr eine mehrstĂŒndige Bergwanderung. Gerade deshalb lohnt es sich, Kleidung nach ihrem tatsĂ€chlichen Nutzen auszuwĂ€hlen, anstatt möglichst viele Spezialteile in den Koffer zu packen.

Das Schichtenprinzip schafft FlexibilitÀt

Besonders bewĂ€hrt hat sich das sogenannte Zwiebelprinzip. Dabei werden mehrere dĂŒnnere Kleidungsschichten miteinander kombiniert. Wird es wĂ€rmer, lĂ€sst sich eine Lage ausziehen. Sinkt die Temperatur oder frischt der Wind auf, kommt sie wieder hinzu. Auch der Deutsche Alpenverein empfiehlt dieses Vorgehen, um auf wechselnde Bedingungen reagieren zu können.

Direkt auf der Haut liegt die Basisschicht. Sie soll Schweiß möglichst schnell von der Haut wegtransportieren und wĂ€hrend körperlicher AktivitĂ€t angenehm bleiben. Funktionsshirts aus Kunstfasern sind dafĂŒr weit verbreitet. Auch Merinowolle wird hĂ€ufig eingesetzt. Sie kann insbesondere bei lĂ€ngeren Reisen interessant sein, weil KleidungsstĂŒcke daraus vergleichsweise lange getragen werden können. Kunstfasern trocknen dagegen meist schneller.

DarĂŒber befindet sich eine isolierende Lage. Das kann ein leichter Fleecepullover, eine dĂŒnne Kunstfaserjacke oder je nach Temperatur eine andere wĂ€rmende Zwischenschicht sein. Fleece wird beim Bergsport hĂ€ufig verwendet, weil das Material Bewegungsfreiheit mit WĂ€rmeleistung und Feuchtigkeitstransport verbinden kann.

Den Abschluss bildet der Schutz gegen Wind und Niederschlag. Eine gute Regen- oder Hardshelljacke soll verhindern, dass NĂ€sse von außen eindringt, gleichzeitig aber möglichst viel Wasserdampf nach außen transportieren.

Atmungsaktiv bedeutet nicht automatisch trocken

Bei Outdoor-Jacken taucht regelmĂ€ĂŸig der Begriff „atmungsaktiv“ auf. MissverstĂ€ndlich ist dabei die Vorstellung, eine solche Jacke verhindere Schwitzen. Das kann sie nicht. Bei intensiver Bewegung produziert der Körper WĂ€rme und Feuchtigkeit.

Eine atmungsaktive Konstruktion soll vielmehr unterstĂŒtzen, dass Wasserdampf nach außen gelangt. Wie angenehm eine Jacke tatsĂ€chlich bleibt, hĂ€ngt auch von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, körperlicher Belastung und den darunter getragenen Schichten ab. Bei anstrengenden Anstiegen können zusĂ€tzliche BelĂŒftungsöffnungen oder ein geöffneter Frontreißverschluss deshalb ebenso hilfreich sein wie eine leistungsfĂ€hige Membran.

Kleidung passend zu Reiseziel und AktivitÀt auswÀhlen

Es gibt keine universelle Zusammenstellung, die fĂŒr jeden Urlaub gleichermaßen geeignet wĂ€re. Ein Wochenende auf dem Campingplatz verlangt eine andere Ausstattung als eine Trekkingreise oder eine Tour ins Hochgebirge. Auch ein Sommerurlaub kann ĂŒberraschend kĂŒhle Momente bereithalten, sobald große Höhen, KĂŒstenwind oder lange Abende im Freien ins Spiel kommen.

Vor der Abreise lohnt sich daher ein genauer Blick auf Klima und typische WetterverhÀltnisse der jeweiligen Region. Der Reisewetter-Ratgeber von Urlaubszeit zeigt ebenfalls, wie stark eine sinnvolle Reisevorbereitung von Jahreszeit und Zielgebiet abhÀngt. Wetterfeste Schuhe und Regenschutz können beispielsweise auch dort sinnvoll sein, wo grundsÀtzlich milde Temperaturen erwartet werden.

Wandern und Bergurlaub

In den Bergen kann sich das Wetter besonders deutlich von den Bedingungen im Tal unterscheiden. ZusĂ€tzlich nimmt die Belastung durch Wind und Sonneneinstrahlung mit der Höhe beziehungsweise exponierter Lage zu. Der Deutsche Alpenverein nennt fĂŒr Bergwanderungen unter anderem wetterangepasste Kleidung sowie stabile Schuhe mit rutschfester Profilsohle und empfiehlt, Regen-, KĂ€lte- und Sonnenschutz mitzufĂŒhren.

Eine leichte Regenjacke gehört deshalb selbst bei freundlicher Wettervorhersage hĂ€ufig in den Rucksack. Hinzu kommen ein Funktionsshirt, eine wĂ€rmere Lage fĂŒr Pausen und geeignete Wanderhosen. Bei intensiver Sonneneinstrahlung sind außerdem leichte, körperbedeckende KleidungsstĂŒcke sowie eine Kopfbedeckung hilfreich. Der Deutsche Alpenverein weist beim Wandern an heißen Tagen ebenfalls auf funktionelle, feuchtigkeitsableitende Kleidung und einen geeigneten Sonnenschutz hin.

Wer Touren im Gebirge plant, findet im Beitrag Bergsport – auf die AusrĂŒstung kommt es an weitere Hinweise zur Kleidung und AusrĂŒstung fĂŒr Wanderungen und Klettertouren.

Camping und Urlaub am Meer

Beim Camping wird hĂ€ufig unterschĂ€tzt, wie kĂŒhl es nach Sonnenuntergang werden kann. Selbst nach einem warmen Sommertag können Wind und feuchte Luft dafĂŒr sorgen, dass am Abend eine zusĂ€tzliche Lage angenehm ist. Praktisch sind deshalb KleidungsstĂŒcke, die sich miteinander kombinieren lassen und auch nach mehreren Stunden im Freien bequem bleiben.

An KĂŒsten kommt Windschutz hinzu. Eine dĂŒnne windabweisende Jacke kann dort sinnvoller sein als ein besonders dicker Pullover. FĂŒr regnerische Tage sollten außerdem schnell trocknende Hosen und wassergeschĂŒtzte Schuhe vorhanden sein. Wer sich nĂ€her mit dieser Reiseform beschĂ€ftigt, findet im Beitrag ĂŒber den Campingurlaub in der Natur weitere Anregungen zur Planung eines naturnahen Aufenthalts.

Vom Funktionsshirt bis zur Regenjacke: Was wirklich sinnvoll ist

Eine gut zusammengestellte Outdoor-Bekleidung fĂŒr den Urlaub besteht nicht aus möglichst vielen Spezialprodukten, sondern aus wenigen KleidungsstĂŒcken, die sich vielseitig kombinieren lassen. Dadurch bleiben Reisetasche oder Rucksack ĂŒbersichtlich und trotzdem steht fĂŒr unterschiedliche Wetterlagen eine geeignete Kombination bereit.

Bei der Auswahl sollte zunĂ€chst geklĂ€rt werden, welche AktivitĂ€ten tatsĂ€chlich geplant sind. Wer ĂŒberwiegend leichte SpaziergĂ€nge unternimmt, braucht keine hochalpine Ausstattung. FĂŒr mehrstĂŒndige Touren in abgelegenen Bergregionen sind wetterfeste Kleidung und zuverlĂ€ssiges Schuhwerk dagegen wesentlich wichtiger.

Das Funktionsshirt als erste Lage

Die unterste Kleidungsschicht hat direkten Hautkontakt und beeinflusst damit stark den Tragekomfort. Bei sportlichen Unternehmungen sind Materialien sinnvoll, die Feuchtigkeit aufnehmen und möglichst schnell weitertransportieren.

FĂŒr warme Reiseziele eignen sich dĂŒnne Shirts mit lockerer oder sportlicher Passform. Auf lĂ€ngeren Wanderungen kann ein Wechselshirt hilfreich sein, damit wĂ€hrend einer Pause kein verschwitztes Oberteil getragen werden muss. Der Deutsche Alpenverein empfiehlt bei Wanderungen an heißen Tagen ebenfalls funktionelle Kleidung und weist ausdrĂŒcklich auf ein Wechselshirt hin.

Baumwolle ist deshalb nicht grundsĂ€tzlich schlechte Urlaubskleidung. FĂŒr entspannte Abende, Stadtbesichtigungen oder kurze SpaziergĂ€nge kann sie ausgesprochen angenehm sein. Bei schweißtreibenden AktivitĂ€ten und lĂ€ngeren Touren haben schneller trocknende Stoffe allerdings praktische Vorteile.

Fleece, Kunstfaser oder Daune als WĂ€rmeschicht

Die zweite Lage soll WĂ€rme speichern, ohne die Bewegungsfreiheit unnötig einzuschrĂ€nken. Ein leichter Fleecepullover gehört deshalb zu den vielseitigsten KleidungsstĂŒcken fĂŒr Aktivreisen. Er kann morgens ĂŒber dem Shirt, bei Pausen unter der Regenjacke oder abends auf dem Campingplatz getragen werden.

Bei deutlich niedrigeren Temperaturen kommen isolierende Jacken hinzu. Modelle mit KunstfaserfĂŒllung sind vergleichsweise unkompliziert im Umgang mit Feuchtigkeit. Daunenjacken bieten bei geringem Gewicht eine hohe WĂ€rmeleistung, benötigen aber einen sorgfĂ€ltigeren Schutz vor NĂ€sse.

FĂŒr einen normalen Sommerurlaub reicht hĂ€ufig bereits ein leichter Midlayer. Bei Winterreisen sieht die Zusammenstellung deutlich anders aus. Der Beitrag zur Packliste fĂŒr den Skiurlaub zeigt beispielsweise, warum dort mehrere aufeinander abgestimmte Kleidungsschichten sinnvoll sind.

Regenjacke und Wetterschutz

Ein kurzer Sommerschauer und mehrere Stunden Dauerregen stellen völlig unterschiedliche Anforderungen an eine Jacke. FĂŒr Reisen mit hĂ€ufigen Outdoor-AktivitĂ€ten lohnt sich daher ein Blick auf Wasserdichtigkeit, Kapuze, Schnitt und BelĂŒftungsmöglichkeiten.

Dabei sollte eine Regenjacke ausreichend weit geschnitten sein, damit bei kĂŒhlem Wetter noch eine wĂ€rmende Lage darunter passt. Gleichzeitig darf sie beim Wandern nicht so locker sitzen, dass Bewegungen unangenehm werden.

Wer tiefer in die Auswahl geeigneter Wanderkleidung einsteigen möchte, findet beim Deutschen Alpenverein Informationen zum richtigen Wanderoutfit. Der DAV behandelt dort neben Shirts, Hosen und Wetterschutz auch Schuhe sowie Fragen rund um langlebige Outdoor-AusrĂŒstung.

Gute Schuhe sind Teil der Outdoor-Bekleidung

Outdoor-Kleidung endet nicht an den Knöcheln. Gerade bei Wanderungen entscheidet das Schuhwerk erheblich darĂŒber, wie angenehm und sicher eine Tour verlĂ€uft. Der Deutsche Alpenverein empfiehlt fĂŒr Bergwanderungen Schuhe mit guter Passform und rutschfester Profilsohle.

Dabei muss es nicht automatisch ein schwerer Bergstiefel sein. Auf befestigten Wegen und einfachen Touren können leichtere Wanderschuhe ausreichen. Schwierigeres GelÀnde, Geröll, lÀngere Strecken oder ein schwerer Rucksack erhöhen dagegen die Anforderungen an Halt, Profil und StabilitÀt.

Besonders wichtig ist, neue Wanderschuhe nicht erstmals im Urlaub ĂŒber viele Kilometer zu tragen. Schuhe und FĂŒĂŸe sollten sich bereits vor der Reise kennenlernen. Kleine Druckstellen, die bei einem halbstĂŒndigen Spaziergang kaum auffallen, können auf einer mehrstĂŒndigen Wanderung ausgesprochen unangenehm werden.

Socken werden hÀufig unterschÀtzt

Auch die besten Wanderschuhe funktionieren schlechter mit ungeeigneten Socken. Wandersocken sollten faltenfrei sitzen, Feuchtigkeit regulieren und an besonders beanspruchten Stellen ausreichend schĂŒtzen.

Die Kombination aus Schuh und Socke sollte deshalb gemeinsam getestet werden. Ein etwas dickerer Strumpf verĂ€ndert schließlich auch die Passform des Schuhs. Wer zu Blasen neigt, profitiert besonders davon, die spĂ€tere Urlaubskombination bereits auf mehreren kĂŒrzeren Touren auszuprobieren.

Weniger einpacken, vielseitiger kombinieren

FĂŒr lĂ€ngere Reisen ist Vielseitigkeit oft wertvoller als eine große Kleidermenge. Ein Funktionsshirt, das beim Wandern ebenso funktioniert wie auf einer Fahrradtour, spart mehr Platz als mehrere hochspezialisierte KleidungsstĂŒcke. Gleiches gilt fĂŒr eine schlichte Fleecejacke oder einen leichten Windschutz.

Mehrfach verwendbare Kleidung reduziert das GepĂ€ck und erleichtert spontane AktivitĂ€ten. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick darauf, welche KleidungsstĂŒcke unterwegs gewaschen und schnell wieder getrocknet werden können. Gerade auf mehrwöchigen Reisen ist das hĂ€ufig praktischer, als fĂŒr jeden Tag eine vollstĂ€ndige Garnitur mitzunehmen.

Auch QualitĂ€t und Lebensdauer verdienen Aufmerksamkeit. Outdoor-Kleidung wird durch Rucksackgurte, Felskontakt, hĂ€ufiges Waschen und wechselnde Witterung teilweise stark beansprucht. Kleine BeschĂ€digungen mĂŒssen jedoch nicht automatisch das Ende eines KleidungsstĂŒcks bedeuten. Reparieren, sachgerechtes Waschen und gegebenenfalls erneutes ImprĂ€gnieren können die Nutzungsdauer verlĂ€ngern.

Vor der Reise Kleidung wirklich ausprobieren

Ein ĂŒberraschend einfacher Schritt verhindert viele Probleme: Die geplante Kleidung sollte bereits vor dem Urlaub zusammen getragen werden. So zeigt sich schnell, ob die Regenjacke tatsĂ€chlich ĂŒber den Fleecepullover passt, die Hose beim Treppensteigen spannt oder der Rucksack auf einer Jacke unangenehm scheuert.

Auch neue Schuhe gehören vor Reisebeginn getestet. Das Gleiche gilt fĂŒr Regenbekleidung. Eine Jacke kann im GeschĂ€ft bequem wirken und trotzdem beim Wandern stören, wenn Kapuze, Ärmel oder Taschen ungĂŒnstig sitzen.

Wer Kleidung und AusrĂŒstung vorher bei einer kleinen Tour ausprobiert, erkennt solche SchwĂ€chen noch zu Hause und nicht erst auf einem Wanderweg weit entfernt von der Unterkunft.

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Fazit: Gute Outdoor-Kleidung passt zur Reise und nicht zum Etikett

Die passende Kleidung fĂŒr einen Aktivurlaub muss vor allem zum Reiseziel, zur Jahreszeit, zum Wetter und zu den geplanten Unternehmungen passen. Eine universelle Zusammenstellung fĂŒr jede Reise gibt es nicht. WĂ€hrend bei einem sommerlichen Campingurlaub leichte und schnelltrocknende Kleidung ausreichen kann, benötigen Bergtouren zusĂ€tzliche WĂ€rme-, Wind- und Regenschutzschichten. Winterreisen stellen wiederum ganz andere Anforderungen.

Besonders praktisch ist das Schichtenprinzip. Statt eines einzigen schweren KleidungsstĂŒcks werden mehrere Lagen kombiniert, die sich bei Bedarf an- und ausziehen lassen. Dadurch kann die Kleidung auf Temperaturwechsel und unterschiedliche Belastung reagieren. Genau dieses Prinzip wird auch vom Deutschen Alpenverein fĂŒr wechselnde Bedingungen im Bergsport empfohlen.

Ebenso wichtig ist geeignetes Schuhwerk. Passform und Profil sollten zum GelĂ€nde passen, und neue Wanderschuhe werden idealerweise bereits vor dem Urlaub getragen. Zusammen mit funktionellen Shirts, einer vielseitigen WĂ€rmeschicht und zuverlĂ€ssigem Wetterschutz entsteht eine Ausstattung, die fĂŒr viele Unternehmungen eingesetzt werden kann.

Dabei ist mehr nicht automatisch besser. Eine durchdachte Auswahl weniger, miteinander kombinierbarer KleidungsstĂŒcke ist hĂ€ufig sinnvoller als ein ĂŒberfĂŒllter Koffer. Gute Outdoor-Kleidung ermöglicht Bewegung, schĂŒtzt bei Wetterwechseln und lĂ€sst sich möglichst vielseitig nutzen. Werden außerdem die klimatischen VerhĂ€ltnisse am Urlaubsort berĂŒcksichtigt und die komplette AusrĂŒstung vor der Abreise getestet, steht einem aktiven Urlaub bei Sonne, Wind oder ĂŒberraschendem Regen deutlich weniger im Weg.

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