Costa Rica beherbergt etwa 500.000 nachgewiesene Tierarten und zählt zu den Ländern mit der größten Artenvielfalt weltweit. Die Costa Rica Tierwelt erstreckt sich vom Pazifik bis zur Karibik und umfasst bekannte Bewohner wie Brüllaffen, Faultiere und Tukane. Neben diesen beliebten Arten leben dort Geschöpfe, die Reisende besser aus sicherer Entfernung beobachten sollten.
Viele Besucher begegnen in ihren Unterkünften verschiedenen Krabbeltieren und gefährliche Insekten Costa Rica, die zum Alltag in den Tropen gehören. Das Land gilt als eines der sichersten Reiseziele in Mittelamerika. Die meisten Zwischenfälle mit der Tierwelt lassen sich durch richtiges Verhalten vermeiden.
Gefährliche Tiere Costa Rica stellen für gut vorbereitete Urlauber selten ein ernsthaftes Problem dar. Mit dem richtigen Wissen und angemessenen Vorsichtsmaßnahmen können Sie die faszinierende Natur des Landes sicher erleben. Die Vielfalt der Costa Rica Tierwelt macht das Land zu einem einzigartigen Reiseziel für Naturfreunde aus aller Welt.
Die gefährlichen Tiere in Costa Rica
Costa Rica beheimatet etwa 500.000 verschiedene Tierarten in seinen üppigen Regen- und Nebelwäldern. Dieses mittelamerikanische Land gilt als eines der artenreichsten Gebiete der Welt. Gefährliche Tiere Costa Rica sind Teil dieser beeindruckenden Biodiversität, doch Begegnungen mit ihnen bleiben für Touristen selten.
Bedeutung der Tierwelt für das Ökosystem
Die Tierwelt Costa Ricas spielt eine entscheidende Rolle im Gleichgewicht der Natur. Giftige Schlangen Costa Rica kontrollieren die Population von Nagetieren und kleinen Säugetieren. Skorpione Costa Rica regulieren Insektenbestände in den tropischen Wäldern. Jede Art erfüllt wichtige Aufgaben im Ökosystem.
Das Land schützt seine Artenvielfalt durch 27 Nationalparks und zahlreiche Reservate. Diese Schutzgebiete bewahren nicht nur die Tierwelt, sondern sichern das ökologische Gleichgewicht für kommende Generationen.

Sicherheitsaspekte für Reisende
Die Sicherheitslage für Touristen in Costa Rica entspricht mediterranen Urlaubsregionen. Familien mit Kindern können das Land bedenkenlos bereisen, wenn sie grundlegende Verhaltensregeln beachten. Schwere Zwischenfälle mit Tieren betreffen Urlauber äußerst selten.
| Tierart | Vorkommen | Risikostufe |
|---|---|---|
| Terciopelo-Lanzenotter | Pazifikküste | Mittel |
| Amerikanisches Krokodil | Corcovado Nationalpark | Hoch |
| Brasilianische Wanderspinne | Landesweit | Niedrig |
| Centruroides-Skorpion | Trockenwälder | Niedrig |
Mücken stellen das häufigste Problem dar. Sie übertragen in seltenen Fällen Krankheiten wie Dengue-Fieber. Insektenschutzmittel und lange Kleidung bieten wirksamen Schutz gegen diese kleinen Plagegeister.
Schlangen in Costa Rica
Costa Rica beherbergt eine vielfältige Schlangenwelt mit 22 giftigen Arten. Die meisten Begegnungen zwischen Menschen und Schlangen ereignen sich bei Plantagenarbeitern während der Ernte. Für Touristen bleibt das Risiko eines Schlangenbisses verschwindend gering, solange Sie einige Vorsichtsmaßnahmen beachten.

Arten gefährlicher Schlangen
Die Terciopelo-Lanzenotter gilt als eine der gefährlichsten Schlangenarten des Landes. Diese nachtaktive Schlange versteckt sich tagsüber im Unterholz und unter Blättern. Die Korallenschlange Costa Rica zeichnet sich durch ihre auffälligen roten, gelben und schwarzen Ringe aus. Giftige Schlangen Costa Rica umfassen weitere Arten wie die Buschmeister und verschiedene Grubenottern.
| Schlangenart | Giftigkeit | Vorkommen |
|---|---|---|
| Terciopelo-Lanzenotter | Sehr giftig | Tieflandregenwälder |
| Korallenschlange | Hochgiftig | Waldgebiete landesweit |
| Buschmeister | Extrem giftig | Primärwälder |
| Palmlanzenotter | Giftig | Küstengebiete |
Verhalten und Lebensraum
Schlangen in Costa Rica sind überwiegend nachtaktiv und meiden den Kontakt mit Menschen. Sie bevorzugen dichte Vegetation, Laubhaufen und schattige Bereiche. Die Terciopelo-Lanzenotter jagt nachts kleine Säugetiere und Vögel. Tagsüber ruhen die Tiere versteckt unter Wurzeln oder in hohlen Baumstämmen.
Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Schlangenbissen
Bei einem Schlangenbiss zählt jede Minute. Bewahren Sie Ruhe und bewegen Sie sich so wenig wie möglich. Entfernen Sie Ringe und enge Kleidungsstücke vom betroffenen Körperteil. Die Bissstelle sollte unterhalb der Herzhöhe gelagert werden. Rufen Sie sofort den Notruf 911 an oder begeben Sie sich ins nächste Krankenhaus.
„Die beste Behandlung eines Schlangenbisses ist die Prävention. Tragen Sie feste Schuhe und bleiben Sie auf markierten Wegen.“ – Dr. Alejandro Solórzano, Instituto Clodomiro Picado
Vermeiden Sie eigenmächtige Dschungelerkundungen ohne Guide. Kinder sollten stets beaufsichtigt werden und Abstand zu dichter Vegetation halten. Geschlossene Kleidung und Gummistiefel bieten zusätzlichen Schutz bei Regenwaldwanderungen. Die Korallenschlange Costa Rica ist besonders scheu und beißt nur bei direkter Bedrohung.
Raubtiere in Costa Rica
Die dichten Regenwälder und wilden Flusslandschaften Costa Ricas beherbergen einige der faszinierendsten Raubtiere Mittelamerikas. Während Begegnungen mit großen Raubkatzen extrem selten sind, gehören Krokodile in Costa Rica zu den Tieren, die Besucher mit gebührendem Respekt und Abstand beobachten können.
Jaguare: Die geheimnisvollen Wälderbewohner
Der Jaguar Costa Rica ist das größte Raubtier des Landes und bewohnt die unzugänglichsten Bereiche der Regen- und Nebelwälder. Diese majestätischen Katzen meiden Menschen instinktiv. Eine Sichtung gilt selbst für erfahrene Guides als außergewöhnliches Ereignis.
Neben dem Jaguar durchstreifen auch der Puma Costa Rica und kleinere Raubkatzenarten wie Ozelots und Margays die Wälder. Diese scheuen Tiere sind nachtaktiv und perfekt an das Leben im dichten Unterholz angepasst. Im Corcovado-Nationalpark leben die größten Populationen dieser Raubkatzen.
Krokodile: Gefährliche Wasserbewohner
Krokodile in Costa Rica sind deutlich präsenter als ihre felinen Verwandten. Die Spitzkrokodile erreichen Längen von bis zu sechs Metern und bewohnen Flüsse, Mangrovensümpfe und Küstengebiete. Besonders die Flussbrücke bei Tárcoles ist für ihre zahlreichen Krokodile bekannt.

Im Tortuguero-Nationalpark und am Bootsanleger zum Corcovado-Nationalpark lassen sich diese urzeitlichen Räuber oft vom Boot aus beobachten. Selbst in Puerto Viejo sind gelegentlich Krokodilsichtungen möglich. Ein Mindestabstand von zehn Metern sollte immer eingehalten werden – diese Tiere können überraschend schnell aus dem Wasser schnellen.
Spinnen und Insekten
Costa Rica beherbergt eine faszinierende Vielfalt an Spinnen und Insekten. Die meisten Arten sind harmlos, doch einige Giftspinnen Costa Rica erfordern besondere Vorsicht. Die Goldene Seidenspinne zählt zu den häufigsten Arten des Landes. Weibchen erreichen eine beeindruckende Körperlänge von bis zu 4 Zentimetern, stellen aber keine Gefahr für Menschen dar.
Giftige Spinnenarten
Zwei Spinnenarten gelten in Costa Rica als potenziell gefährlich für Menschen. Die gefährlichste Art lebt vorwiegend auf Bananenplantagen und versteckt sich zwischen den Früchten. Ähnliche Spinnenarten in Australien zeigen vergleichbare Verhaltensmuster. Bei Wanderungen durch Plantagen sollten Sie stets festes Schuhwerk tragen und Handschuhe verwenden.

Gefährliche Insekten: Wespen und Skorpione
Skorpione Costa Rica leben im Busch, an Bäumen und unter Steinen. Sie sind sogar in Großstädten anzutreffen. Diese nachtaktiven Tiere verstecken sich tagsüber gerne in draußen stehenden Schuhen. Ein Skorpionstich ist zwar schmerzhaft, aber selten lebensbedrohlich – vergleichbar mit einem Bienenstich.
Wanderameisen bilden Kolonien mit 3 bis 7 Millionen Individuen. Die Tropische Riesenameise verdient besondere Beachtung: Ihr Gift Poneratoxin verursacht extreme Schmerzen, die bis zu 24 Stunden anhalten können. Betroffene beschreiben den Schmerz wie eine Schusswunde.
| Insektenart | Lebensraum | Gefährdungsgrad | Symptome |
|---|---|---|---|
| Skorpion | Städte und Wälder | Mittel | Lokaler Schmerz, Schwellung |
| Wanderameise | Regenwald | Niedrig | Brennender Schmerz |
| Tropische Riesenameise | Tiefland-Regenwälder | Hoch | Extreme Schmerzen bis 24h |
Vorbeugende Maßnahmen gegen Stiche
Schützen Sie sich vor gefährliche Insekten Costa Rica mit bewährten Methoden. Anti Brumm Ultra Tropical hat sich als effektives Mückenspray etabliert. DEET-basierte Mittel und Icaridin bieten zuverlässigen Schutz gegen verschiedene Insektenarten.
- Schuhe vor dem Anziehen ausschütteln
- Lange Kleidung in Waldgebieten tragen
- Insektenschutzmittel regelmäßig auftragen
- Moskitonetze nachts verwenden
- Kleidung und Gepäck verschlossen aufbewahren

Meerestiere
Die Pazifik- und Karibikküste Costa Ricas beheimaten verschiedene gefährliche Meerestiere, die Badegästen und Wassersportlern begegnen können. Während die Strände von Samara und Tamarindo als familienfreundliche Badeorte gelten, sollten Sie sich der potenziellen Risiken bewusst sein. Die tropischen Gewässer bergen nicht nur faszinierende Unterwasserwelten, sondern erfordern auch Vorsicht und Respekt vor der maritimen Fauna.
Kugelfisch: Delikatesse mit Gefahr
Der Kugelfisch zählt zu den gefährlichsten Meerestieren in Costa Rica. Sein Gift Tetrodotoxin ist 1.200-mal giftiger als Zyanid. Ein einziger Kugelfisch enthält genug Gift, um 30 erwachsene Menschen zu töten. Die Tiere leben in den Küstengewässern beider Ozeane und nutzen ihre Stacheln zur Verteidigung. Beim Schnorcheln sollten Sie niemals einen Kugelfisch berühren oder bedrängen.
Quallen: Vorsicht bei Schnorcheln und Schwimmen
Giftige Quallen Costa Rica stellen besonders zwischen März und August eine Gefahr dar. Die Portugiesische Galeere und Würfelquallen können schmerzhafte Verbrennungen verursachen. Ihre transparenten Tentakel sind im Wasser kaum sichtbar. Bei Kontakt entstehen sofort brennende Schmerzen und rote Striemen auf der Haut.
- Befragen Sie Einheimische nach aktuellen Quallenvorkommen
- Tragen Sie beim Schnorcheln einen Neoprenanzug
- Meiden Sie trübes Wasser nach Stürmen
- Beachten Sie Warnflaggen an bewachten Stränden
Haie sind an beiden Küsten präsent, Angriffe bleiben extrem selten. Bullenhaie, Tigerhaie und Hammerhaie bevorzugen tiefere Gewässer. Die unterschätzten Strömungen stellen für Schwimmer eine größere Gefahr dar als die Raubfische selbst.
Gefährliche Vögel
Costa Rica beherbergt über 900 Vogelarten und gilt als Paradies für Ornithologen weltweit. Die meisten Vögel stellen keine Bedrohung dar, doch einige Arten verlangen Respekt und Vorsicht. Papageien, Tukane und Kolibris prägen das bunte Bild der costaricanischen Vogelwelt und locken jährlich tausende Besucher an.
Der Harpyienadler: Ein Vogel mit spitzen Klauen
Der Harpyienadler zählt zu den mächtigsten Raubvögeln Mittelamerikas. Seine Krallen erreichen eine Länge von bis zu 13 Zentimetern und üben einen Druck von 42 Kilogramm pro Quadratzentimeter aus. Diese gefährliche Tiere Costa Rica Art jagt Faultiere, Affen und sogar kleine Hirsche in den Baumkronen des Regenwaldes.
Begegnungen mit Harpyienadlern bleiben selten, da sie scheue Waldbewohner sind. Im Corcovado-Nationalpark und in der Region Osa Peninsula leben noch einige Exemplare. Bei Sichtungen sollten Besucher mindestens 50 Meter Abstand halten und keine schnellen Bewegungen machen.
Die Bedeutung der Vogelarten im Tourismus
Die Vogelbeobachtung generiert jährlich über 400 Millionen US-Dollar für Costa Ricas Wirtschaft. Tierwelt Tourismus schafft Arbeitsplätze für lokale Guides, Hoteliers und Naturschützer. Der Quetzal, Costa Ricas Nationalvogel, zieht allein im Monteverde-Nebelwald monatlich 15.000 Vogelbeobachter an.
- Spezialisierte Vogeltouren in 28 Nationalparks
- Über 500 zertifizierte Vogelführer landesweit
- Internationale Vogelbeobachtungsfestivals in San José und Turrialba
- Fotografie-Workshops für seltene Vogelarten Costa Rica
Die nachhaltige Nutzung der Vogelvielfalt sichert den Lebensunterhalt vieler Gemeinden. Lokale Initiativen schützen Brutgebiete und schaffen gleichzeitig Einkommensquellen durch sanften Tierwelt Tourismus.

Tierunfälle in Costa Rica
Die tropische Vielfalt Costa Ricas birgt nicht nur Faszination, sondern erfordert von Besuchern ein gewisses Maß an Vorsicht. Jedes Jahr registrieren die Behörden verschiedene Zwischenfälle mit Tieren. Diese reichen von harmlosen Begegnungen bis zu ernsten medizinischen Notfällen. Das Verständnis der Risiken trägt zur Sicherheit Costa Rica bei und ermöglicht einen sorgenfreien Aufenthalt.
Häufige Ursachen von Tierunfällen
Die meisten Tierunfälle entstehen durch mangelnde Aufmerksamkeit oder Unkenntnis über gefährliche Tiere Costa Rica. Mücken stellen das größte Gesundheitsrisiko dar. Sie übertragen Krankheiten wie Dengue-Fieber, besonders in der Regenzeit von Mai bis November. Das Zika-Virus verbreitet sich seit 2015 in ganz Lateinamerika. Bei 80 Prozent der Infizierten verläuft die Erkrankung mild mit grippeähnlichen Symptomen.
Schwangere Frauen sollten ihre Reisepläne überdenken. Das Virus kann zu schweren Fehlbildungen beim ungeborenen Kind führen. In seltenen Fällen entwickelt sich das Guillain-Barré-Syndrom als Komplikation.
Statistiken und Berichte
Aktuelle Zahlen zeigen die Bedeutung präventiver Maßnahmen für die Sicherheit Costa Rica:
- 2023 wurden 60 Malaria-Fälle im Nordosten bei Limón dokumentiert
- Dengue-Fieber bleibt die häufigste durch Mücken übertragene Erkrankung
- Die meisten Tierunfälle passieren in den ersten Reisetagen
- Touristen unterschätzen oft die Gefahren durch kleine Insekten
Die Gesundheitsbehörden empfehlen Reisenden einen umfassenden Mückenschutz. Lange Kleidung und Insektenschutzmittel mit DEET reduzieren das Infektionsrisiko deutlich.
Schutzmaßnahmen für Reisende
Die richtige Reisevorbereitung ist der Schlüssel zu einem sicheren Abenteuer in Costa Rica. Das tropische Paradies beherbergt eine faszinierende Tierwelt, die Respekt und Vorsicht erfordert. Mit den passenden Costa Rica Sicherheitstipps können Sie die Natur genießen und gleichzeitig Risiken minimieren.
Sicherheitsregeln im Umgang mit Tieren
Der wichtigste Schutz vor gefährlichen Tieren beginnt mit einfachen Verhaltensregeln. Bleiben Sie auf markierten Wegen und folgen Sie den Anweisungen Ihres Guides. Tiere sollten niemals gefüttert oder berührt werden – auch wenn sie harmlos erscheinen. Beim Fotografieren halten Sie mindestens drei Meter Abstand zu allen Wildtieren.

Schütteln Sie Kleidung und Schuhe vor dem Anziehen gründlich aus. Skorpione und kleine Krabben verstecken sich gerne in dunklen Ecken. Nachts schützt ein Moskitonetz vor unerwünschten Besuchern im Schlafbereich.
Ausrüstung und Vorbereitung für Abenteuerreisen
Die richtige Ausrüstung macht den Unterschied bei Ihrer Reisevorbereitung für Costa Rica. Lange, helle Kleidung schützt vor Mückenstichen und Sonnenbrand. Tragen Sie Insektenschutzmittel 20 Minuten nach dem Sonnenschutz auf. Für Schwangere und Kleinkinder unter drei Jahren eignet sich Icaridin als sanfte Alternative.
- Feste, geschlossene Schuhe für Wanderungen
- Taschenlampe für nächtliche Wege
- Erste-Hilfe-Set mit Antihistaminika
- Wasserdichte Dokumententasche
Sichern Sie Wertsachen im Hotelsafe und verteilen Sie zwei Kreditkarten auf verschiedene Taschen. Speichern Sie digitale Kopien aller wichtigen Dokumente in einer Cloud.
Naturschutz und gefährdete Arten
Costa Rica beherbergt eine der beeindruckendsten Artenvielfalten der Welt. Das kleine Land zwischen Pazifik und Karibik schützt über 500.000 nachgewiesene Tierarten in seinen Regenwäldern und Küstengebieten. Diese außergewöhnliche Biodiversität macht das Land zu einem globalen Vorreiter im Umweltschutz.
Bedeutung des Arten- und Naturschutzes
Der Naturschutz Costa Rica spielt eine zentrale Rolle für das ökologische Gleichgewicht. Jede Tierart erfüllt wichtige Aufgaben im Ökosystem. Mücken bestäuben beispielsweise Kakaopflanzen. Kakaobauern fördern gezielt ihre Populationen für bessere Ernten. Ohne diese winzigen Helfer würde die Kakaoproduktion zusammenbrechen.
Die Bewahrung gefährdete Arten sichert nicht nur die Natur. Sie stärkt die Wirtschaft durch Ökotourismus. Millionen Besucher reisen jährlich nach Costa Rica, um die einzigartige Tierwelt zu erleben.
Initiativen zur Erhaltung gefährdeter Tiere
Verschiedene Organisationen arbeiten am Schutz bedrohter Tierarten. Ihre Programme umfassen:
- Wiederaufforstung natürlicher Lebensräume
- Rettungsstationen für verletzte Wildtiere
- Brutprogramme für seltene Arten
- Bildungsprogramme für Einheimische
| Schutzprojekt | Zielarten | Erfolgsrate |
|---|---|---|
| Ara-Schutzprogramm | Hellroter Ara | 85% Populationszuwachs |
| Meeresschildkröten-Station | Lederschildkröte | 70% mehr Nistplätze |
| Jaguar-Korridor | Jaguar | 60% Habitatvergrößerung |
Die Biodiversität Costa Ricas profitiert von strengen Schutzgesetzen. Über 25 Prozent der Landesfläche stehen unter Naturschutz. Diese Gebiete bieten gefährdete Arten sichere Rückzugsorte.
Essenzielle Nationalparks und Schutzgebiete
Die Nationalparks Costa Rica bieten einzigartige Möglichkeiten zur Tierbeobachtung in geschützten Gebieten. Mit über 27 Nationalparks und zahlreichen Reservaten schützt das Land etwa 25% seiner Landfläche. Diese Schutzgebiete beherbergen eine beeindruckende Artenvielfalt und ermöglichen sichere Begegnungen mit der einheimischen Tierwelt bei richtiger Vorbereitung.
Berühmte Nationalparks und ihre Tierwelt
Der Corcovado Nationalpark gilt als biologisch intensivster Ort der Erde. Hier leben Tapire, alle vier Affenarten Costa Ricas und über 400 Vogelarten. Der Park beheimatet Spitzkrokodile in seinen Flussläufen und Küstengebieten. Manuel Antonio verbindet tropischen Regenwald mit weißen Sandstränden. Besucher treffen hier auf Faultiere, Kapuzineraffen und Leguane in relativ sicherer Umgebung.
Der Tortuguero-Nationalpark an der Karibikküste ist bekannt für seine Meeresschildkröten und das weitverzweigte Kanalsystem. Kaimane und Krokodile bewohnen die Wasserwege. Cahuita eignet sich perfekt für Tierbeobachtungen auf überschaubarer Fläche mit gut ausgebauten Wanderwegen.
Wanderungen und geführte Touren sicher gestalten
Sechs der beliebtesten Nationalparks Costa Rica gelten bei Regelbefolgung als sicher für Besucher. Ausflüge in tiefere Dschungelgebiete sollten Sie nur mit zertifizierten Guides unternehmen. Diese kennen sichere Routen und warnen vor potenziellen Gefahren. Touristenzonen werden regelmäßig gegen Mücken behandelt. Hotels in der Nähe vom Corcovado Nationalpark und Manuel Antonio informieren täglich über lokale Sicherheitsbedingungen und Tieraktivitäten.
Wissenswertes über die Tierwelt Costa Ricas
Die Costa Rica Tierwelt fasziniert nicht nur durch ihre Vielfalt. Sie prägt seit Jahrhunderten die Geschichten und Traditionen der einheimischen Bevölkerung. Vom majestätischen Jaguar bis zum winzigen Pfeilgiftfrosch ranken sich zahlreiche Legenden um die Tiere des Regenwaldes.

Überlieferungen und Mythen um gefährliche Tiere
In den Erzählungen der Bribri und Cabécar spielen gefährliche Tiere Costa Rica eine zentrale Rolle. Der Jaguar gilt als heiliger Wächter des Waldes. Die Terciopelo-Schlange symbolisiert in alten Geschichten die Verbindung zwischen Leben und Tod. Besonders faszinierend sind die Mythen um Pfeilgiftfrösche, deren leuchtende Farben als Warnung der Götter interpretiert werden.
Die Paraponera clavata, bekannt als 24-Stunden-Ameise, spielt in Initiationsritualen der Sateré-Mawé eine wichtige Rolle. Junge Männer lassen sich von diesen Ameisen stechen, um ihre Stärke zu beweisen. Diese Verbindung zwischen Kultur und Natur zeigt sich in vielen indigenen Traditionen.
Die Rolle der Tiere in der Kultur
Tiere prägen das tägliche Leben in Costa Rica. Faultiere gelten als Symbole der Pura Vida-Lebensphilosophie. Leguane sonnen sich auf Marktplätzen und gehören zum Stadtbild. Die bunten Morphofalter zieren Kunsthandwerk und inspirieren lokale Künstler. Diese enge Verbindung zwischen Mensch und Tier macht die Kultur und Natur des Landes einzigartig.
Fazit: Bewusstsein und Respekt
Costa Rica gilt als eines der sichersten Reiseländer in Mittelamerika. Die gefährliche Tiere Costa Rica stellen bei richtiger Vorbereitung kaum eine Bedrohung dar. Die meisten Reisenden erleben das Land ohne negative Zwischenfälle mit der Tierwelt. Ein respektvoller Umgang mit der Natur schützt Sie vor unerwünschten Begegnungen.

Zusammenfassung der wichtigsten Informationen
Die größte Gefahr geht nicht von Jaguaren oder Schlangen aus. Mücken übertragen Krankheiten wie Dengue-Fieber und stellen das häufigste Risiko dar. Schlangenbisse treffen fast ausschließlich Arbeiter auf Bananenplantagen. Touristen sind davon selten betroffen. Die wichtigsten Sicherheitstipps umfassen das Tragen fester Schuhe bei Wanderungen und die Verwendung von Insektenschutz. Wer die Anweisungen lokaler Guides befolgt, reist sicher durch Costa Ricas Nationalparks.
Familien mit Kindern können Costa Rica bedenkenlos bereisen. Die Kriminalitätsrate liegt zwar über europäischem Niveau, bleibt aber für Touristen überschaubar. Mit gesundem Menschenverstand und guter Vorbereitung steht einem unvergesslichen Urlaub nichts im Weg. Ähnliche Sicherheitshinweise gelten für andere tropische.
Aufruf zur naturschutzfreundlichen Reisepraxis
Nachhaltiger Tourismus beginnt mit dem Respekt vor der einheimischen Tierwelt. Halten Sie Abstand zu wilden Tieren und füttern Sie diese niemals. Bleiben Sie auf markierten Wegen und nehmen Sie Ihren Müll wieder mit. Costa Rica lebt vom Ökotourismus und jeder Besucher trägt Verantwortung für den Erhalt dieser einzigartigen Natur. Wählen Sie zertifizierte Touranbieter und unterstützen Sie lokale Naturschutzprojekte. So erleben Sie die Schönheit Costa Ricas und schützen sie gleichzeitig für kommende Generationen.
