Kölner Dom kostet künftig Eintritt – Alle Details
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Kölner Dom kostet künftig Eintritt – Alle Details

Eine Nachricht, die Millionen Reisende betrifft: Der Kölner Dom kostet künftig Eintritt. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 wird das bedeutendste gotische Bauwerk Deutschlands eine Besichtigungsgebühr für Touristen erheben. Diese Entscheidung markiert einen historischen Wendepunkt für das Wahrzeichen am Rhein.

Das Weltkulturerbe Köln zieht jedes Jahr rund sechs Millionen Menschen an. Dompropst Guido Assmann betonte, dass etwa 99 Prozent aller Besucher als Touristen kommen. Für Gläubige, die an Gottesdiensten teilnehmen oder beten möchten, bleibt der Zugang weiterhin kostenfrei. Das gilt ebenso für Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins.

Seit 1996 gehört die gewaltige Kathedrale zum UNESCO-Welterbe. Ihre Baugeschichte erstreckt sich über 632 Jahre – von der Grundsteinlegung 1248 bis zur Vollendung 1880. Der Dom öffnet seine Türen täglich von 6 bis 20 Uhr. Ab Juli 2026 wird das Dom Köln Eintrittsgeld für touristische Besichtigungen fällig.

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alle wichtigen Details: von der genauen Preisstaffelung über die Buchungsmöglichkeiten bis hin zu den geplanten Verwendungszwecken der Einnahmen.

Hintergrund der Eintrittsgebühr

Die Einführung der Kölner Dom Eintrittspreise ab Juli 2025 hat eine lange Vorgeschichte. Seit 2019 schreibt das Domkapitel sechs Jahre in Folge rote Zahlen. Die Rücklagen sind vollständig aufgebraucht – nicht zuletzt durch die Folgen der Corona-Pandemie. Die Domgebühr Köln ist eine direkte Reaktion auf diese finanzielle Schieflage.

Warum wird eine Gebühr eingeführt?

Domrendant Clemens van de Ven bestätigte, dass die laufenden Kosten für Pflege, Schutz und Betrieb die Einnahmen deutlich übersteigen. Rund 170 Mitarbeitende sorgen täglich für den reibungslosen Ablauf im Dom. Frühere Maßnahmen wie die Erhöhung der Preise für die Turmbesteigung und die Domschatzkammer reichten nicht aus. Die sinkenden Gläubigenzahlen verschärfen das Problem, da weniger Kirchensteuermittel zur Verfügung stehen.

Finanzierungsbedarf für Instandhaltung

Die Finanzierung Domerhaltung ruht auf mehreren Säulen. Wie der WDR berichtet, tragen verschiedene Geldgeber zum Erhalt bei:

  • Erzbistum Köln: ca. 4,7 Millionen Euro pro Jahr
  • Zentraler Dombauverein: ca. 4,2 Millionen Euro pro Jahr
  • Zuschüsse des Landes NRW
  • Private Spenden und Stiftungen

Trotz dieser Mittel klafft eine Finanzierungslücke, die nun durch die Besichtigungsgebühr geschlossen werden soll.

Vergleich mit anderen Kirchen

Der Kölner Dom ist nicht die erste bedeutende Kirche mit Eintrittsgebühr. Ein Blick auf internationale Beispiele zeigt, dass Besichtigungsgebühren längst üblich sind:

KircheStadtEintrittspreisBesonderheit
Sagrada FamíliaBarcelonaab 26 EuroOnline-Reservierung nötig
Westminster AbbeyLondonca. 35 EuroAudioguide inklusive
PetersdomVatikankostenfreiKuppelaufstieg kostenpflichtig
Dom Santa Maria del FioreFlorenzkostenfreiKuppel und Turm kostenpflichtig

Die genaue Höhe der Kölner Dom Eintrittspreise steht noch nicht fest. Das Domkapitel will die Gebühr zeitnah bekannt geben. Welche Preisstaffelungen geplant sind, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Höhe der Eintrittspreise

Die genaue Preisgestaltung für die neue Besichtigungsgebühr am Kölner Dom steht noch nicht fest. Das Domkapitel hat angekündigt, zeitnah über konkrete Beträge zu informieren. Klar ist: Die bisherigen Einnahmen aus Turmbesteigung und Domschatzkammer reichten nicht aus, um die enormen Kosten zu decken. Für alle, die ein Kölner Dom Ticket erwerben möchten, gibt es erste Hinweise auf mögliche Preisstaffeln.

Preisstaffelung für Erwachsene

Die Eintrittskarten Kölner Dom sollen sich an vergleichbaren europäischen Kathedralen orientieren. Passanten vor Ort zeigen Verständnis – unter einer Bedingung: Die Gebühren müssen im Rahmen bleiben. Aktuell kostet die Turmbesteigung über 500 Stufen bereits 6 Euro. Ein separates Kölner Dom Ticket für den Innenraum dürfte sich in einem ähnlichen Bereich bewegen.

Ermäßigte Tickets für Studenten und Seniors

Besonders wichtig ist vielen Besuchern, dass Schüler und Studenten vergünstigte Konditionen erhalten. Senioren sollen bei der Preisgestaltung ebenfalls berücksichtigt werden. Das Domkapitel prüft Aktionstage mit kostenfreiem Eintritt für bestimmte Besuchergruppen. Wer eine Städtereise in eine Hauptstadt dieser Welt plant, kennt solche Modelle bereits von anderen Sehenswürdigkeiten.

Familien- und Gruppentarife

Familien sollen durch die neue Gebühr nicht übermäßig belastet werden. Vergünstigte Gruppentarife sind in der Diskussion. Ein Überblick über die mögliche Staffelung:

BesuchergruppeErwarteter PreisniveauBesonderheiten
ErwachseneRegulärer PreisStandardzugang zum Innenraum
Studenten / SchülerErmäßigtNachweis erforderlich
Senioren (ab 65)ErmäßigtAltersnachweis erforderlich
Familien (2 Erw. + Kinder)VergünstigtKombiangebot geplant
Gruppen (ab 10 Personen)GruppenrabattVoranmeldung empfohlen
Kinder unter 6 JahrenKostenfreiIn Begleitung Erwachsener

Sobald das Domkapitel die endgültige Preisgestaltung veröffentlicht, werden die konkreten Beträge bekannt. Bis dahin lohnt es sich, die offiziellen Kanäle im Blick zu behalten – gerade für die Planung rund um Eintrittskarten Kölner Dom.

Nutzung der Eintrittsgelder

Seit der Dombesuch Köln kostenpflichtig wird, stellt sich eine zentrale Frage: Wohin fließt das Geld? Die Verwendung Eintrittsgelder ist klar geregelt und dient dem Erhalt eines der bedeutendsten Bauwerke Europas. Das Domkapitel hat in einer zweitägigen Klausurtagung die Finanzlage analysiert und konkrete Maßnahmen beschlossen.

Verwendung Eintrittsgelder Kölner Dom

Geplante Renovierungen und Instandhaltungen

Der Kölner Dom ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und benötigt ständige Pflege. Der Zentral-Dombau-Verein übernimmt bereits rund 60 % der Kosten für die Bauerhaltung. Die restlichen Mittel müssen aus anderen Quellen stammen. Die Domfinanzierung durch Eintrittsgelder sichert dringende Restaurierungsarbeiten am Mauerwerk, den Fenstern und den historischen Skulpturen.

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Schulungen und Bildungsprogramme

Ein Teil der Einnahmen fließt in Bildungsangebote. Führungen, Workshops und Kooperationen mit Schulen sollen das kulturelle Erbe für kommende Generationen erlebbar machen. Wer sich für weitere Reiseziele in Europa interessiert, findet dort ebenfalls spannende Kulturangebote.

Betriebskosten und Personal

Rund 170 Mitarbeitende sorgen täglich für den reibungslosen Betrieb am Dom. Die gestiegenen Personalkosten sind ein wesentlicher Faktor bei der Domfinanzierung. Erste Sparmaßnahmen – etwa die Anpassung der Öffnungszeiten des Hauptportals – wurden bereits umgesetzt. In den kommenden Wochen folgen weitere Detailplanungen.

VerwendungszweckAnteil der EinnahmenBeispiele
Renovierung & Instandhaltungca. 40 %Fassade, Fenster, Skulpturen
Personalkostenca. 35 %170 Mitarbeitende, Sicherheit
Bildungsprogrammeca. 15 %Führungen, Workshops, Schulprojekte
Laufende Betriebskostenca. 10 %Reinigung, Beleuchtung, Technik

Die transparente Verwendung Eintrittsgelder stellt sicher, dass jeder Euro dem Schutz dieses einzigartigen Kulturdenkmals zugutekommt.

Zugangsmöglichkeiten zum Kölner Dom

Der Zugang Kölner Dom wird sich durch die neue Kölner Dom Besuchergebühr verändern. Trotzdem bleiben viele Bereiche weiterhin frei zugänglich. Für Ihren Besuch gibt es unterschiedliche Optionen – von individuellen Rundgängen bis hin zu geführten Touren. Hier erfahren Sie alles Wichtige.

Öffnungszeiten für Besucher

Die regulären Öffnungszeiten bleiben bestehen: Täglich von 6:00 bis 20:00 Uhr steht Ihnen der Dom offen. In der Vergangenheit wurden Eingänge zu bestimmten Zeiten bereits geschlossen, um Betriebskosten zu senken. Planen Sie Ihren Besuch am besten in den Vormittagsstunden ein.

„Der Kölner Dom ist ein lebendiger Ort des Glaubens und der Kultur – das soll er bleiben.“

Der freie Eintritt zu Gottesdiensten bleibt garantiert. Rund 2.000 Gottesdienste finden jährlich statt. Auch der Bereich für stilles Gebet und die Opferlichter sind ohne Kölner Dom Besuchergebühr erreichbar.

Gruppenführungen und individuelle Besuche

Sie können den Dom auf eigene Faust erkunden oder eine Gruppenführung buchen. Bereits kostenpflichtig sind die Schatzkammer und die Aussichtsplattform des Südturms. Auf urlaubszeit.de finden Sie weitere Tipps für Ihre Reiseplanung nach Köln.

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Barrierefreiheit und spezielle Angebote

Der Zugang Kölner Dom ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität über ebene Eingänge möglich. Spezielle Angebote richten sich an Familien und Schulklassen.

BereichÖffnungszeitenGebühr
Innenraum (Besichtigung)6:00–20:00 UhrNeue Besuchergebühr
GottesdiensteLaut GottesdienstplanKostenfrei
Stilles Gebet / Opferlichter6:00–20:00 UhrKostenfrei
Schatzkammer10:00–18:00 UhrSeparater Eintritt
Turmbesteigung9:00–18:00 UhrSeparater Eintritt

Die genauen Kontrollmechanismen für die Gebührenerhebung stehen noch nicht fest. Details dazu erwarten Besucher in den kommenden Wochen.

Reaktionen der Öffentlichkeit

Die Ankündigung zum Eintritt Kölner Dom 2026 hat eine breite Debatte ausgelöst. Die öffentliche Meinung zeigt sich dabei gespalten. Während einige den Schritt begrüßen, äußern andere deutliche Bedenken. Die Besucherreaktionen reichen von Verständnis bis hin zu scharfer Kritik.

Besucherreaktionen zum Eintritt Kölner Dom 2026

Positive Rückmeldungen von Touristen

Viele Reisende stehen der neuen Regelung offen gegenüber. Passanten in der Kölner Innenstadt zeigen Bereitschaft zu zahlen – wenn die Einnahmen direkt in die Restaurierung und Erhaltung des Doms fließen. Für internationale Gäste ist ein Eintrittspreis bei bedeutenden Sehenswürdigkeiten ohnehin üblich.

Barbara Schock-Werner, Präsidentin des Zentral-Dombau-Vereins, erkennt die Notwendigkeit dieses Schritts an. Dompropst Guido Assmann bezeichnete die Maßnahme als „wohlüberlegt und im Bewusstsein großer Verantwortung“. Für die Fortführung von Pflege und Schutz sei sie alternativlos.

Kritik von Einheimischen

Kölnerinnen und Kölner sehen das Thema kritischer. Für sie war der Dom stets ein frei zugänglicher Ort der Gemeinschaft. Bedenken gibt es vor allem bei folgenden Punkten:

  • Einschränkung des freien Zugangs zu einem Gotteshaus
  • Mögliche Abschreckung von Spontanbesuchen
  • Sorge um soziale Ausgrenzung einkommensschwacher Gruppen

Meinungen von Kulturschaffenden

Rolf-Peter Cremer, Dompropst des Aachener Doms, zeigt Verständnis für die finanziellen Herausforderungen. Der Aachener Dom empfängt rund 1,3 Millionen Besucher pro Jahr, plant aber derzeit keine eigenen Eintrittsgebühren.

StandpunktVertreterKernaussage
BefürwortendDompropst Guido AssmannAlternativlos für den Erhalt
VerständnisvollRolf-Peter Cremer (Aachen)Finanzielle Lage nachvollziehbar
UnterstützendBarbara Schock-WernerNotwendiger Schritt

Die öffentliche Meinung wird sich in den kommenden Monaten weiter entwickeln. Sie als Besucher können sich bereits jetzt über die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten und Ticketoptionen informieren.

Vergleich mit anderen Sehenswürdigkeiten

Die Domgebühr Köln ist kein Einzelfall. Ein Vergleich Kircheneintritt zeigt: Viele berühmte Gotteshäuser weltweit verlangen bereits Geld von Besuchern. Doch wie steht der Kölner Dom im direkten Vergleich da? Werfen Sie einen Blick auf die Lage in Deutschland und im Ausland.

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Eintrittspreise anderer Kathedralen in Deutschland

Deutsche Kirchen sind bislang überwiegend kostenfrei zugänglich. Der Aachener Dom – erstes deutsches UNESCO-Welterbe – empfängt rund 1,3 Millionen Besucher pro Jahr ohne Eintrittsgeld. Der Berliner Dom bildet eine Ausnahme: Dort zahlen Erwachsene bereits rund 10 Euro für den Eintritt. Köln geht mit der neuen Domgebühr Köln einen ähnlichen Weg.

Internationale Beispiele für Eintrittsgebühren

Internationale Eintrittspreise für Kathedralen liegen teils deutlich höher. Ein Vergleich Kircheneintritt auf europäischer Ebene verdeutlicht die Unterschiede:

SehenswürdigkeitStadt / LandEintrittspreis (ca.)
Sagrada FamíliaBarcelona, Spanienab 26–36 €
Westminster AbbeyLondon, Großbritannienca. 35 €
Mailänder DomMailand, Italienab 5–16 €
Petersdom (Kuppel)Vatikan8–10 € (Hauptbereich frei)
Dom von FlorenzFlorenz, ItalienHauptbereich frei

Die internationalen Eintrittspreise zeigen: An Kirchen vergleichbarer Prominenz ist eine Gebühr längst üblich.

Vor- und Nachteile von Eintrittspreisen

Eine Eintrittsgebühr bringt klare Argumente auf beiden Seiten mit sich:

  • Pro: Gesicherte Finanzierung für Restaurierung und Erhalt
  • Pro: Bessere Besucherlenkung und angenehmeres Erlebnis
  • Contra: Mögliche Hürde für einkommensschwache Besucher
  • Contra: Tradition des freien Zugangs zu Gotteshäusern wird eingeschränkt
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Wie sich die Domgebühr Köln langfristig auf den Tourismus auswirkt, bleibt abzuwarten. Erste Prognosen und Einschätzungen dazu finden Sie im nächsten Abschnitt.

Auswirkungen auf den Tourismus

Die Einführung eines Kölner Dom Ticket wird den Tourismus in Köln spürbar verändern. Rund 6 Millionen Menschen besuchen die Kathedrale jedes Jahr. Etwa 99 Prozent davon sind Touristen. Die Tourismusauswirkungen der neuen Eintrittsgebühr betreffen die gesamte Region.

Prognosen zur Besucherzahl

Das Domkapitel rechnet mit einem Rückgang der Besucherzahlen nach Einführung der Gebühr. Nicht jeder Tourist wird bereit sein, für den Eintritt zu zahlen. Dieser Rückgang muss aber nicht negativ sein. Die oft überfüllte Atmosphäre im Dominneren könnte sich deutlich entspannen. Der Kölner Dom wäre wieder stärker als sakraler Raum erlebbar.

Bedeutung für die lokale Wirtschaft

Als bekannteste Kirche Deutschlands bleibt der Kölner Dom ein Magnet für Reisende aus aller Welt. Die Tourismusauswirkungen gehen weit über das Bauwerk hinaus. Hotels, Restaurants und Geschäfte in der Umgebung profitieren von jedem Besucher. Sinkende Besucherzahlen könnten diese Betriebe vor Herausforderungen stellen.

FaktorVor EintrittsgebührNach Eintrittsgebühr (Prognose)
Jährliche Besucherzahlenca. 6 Millionenca. 4–5 Millionen
Touristenanteil99 %95–98 %
Atmosphäre im DomOft überfülltRuhiger und angenehmer
Einnahmen durch Kölner Dom TicketKeineMehrere Millionen Euro jährlich

Strategien zur Besucherbindung

Um die Besucherzahlen stabil zu halten, werden verschiedene Maßnahmen diskutiert. Aktionstage mit kostenfreiem Eintritt könnten ein wichtiges Instrument sein. Attraktive Kombi-Angebote mit Turmbesteigung oder Führungen machen das Kölner Dom Ticket für Familien und Gruppen interessanter.

  • Regelmäßige Aktionstage ohne Eintritt
  • Vergünstigte Kombi-Tickets für mehrere Attraktionen
  • Digitale Erlebnisangebote für jüngere Zielgruppen
  • Saisonale Sonderaktionen in besucherschwachen Monaten

Wie sich die Ticketbuchung im Detail gestaltet, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Informationen zur Ticketbuchung

Sie planen einen Besuch im Kölner Dom und fragen sich, wie die Ticketbuchung ablaufen wird? Das Domkapitel arbeitet derzeit an einem umfassenden Konzept für den Verkauf der Kölner Dom Eintrittskarten. In den kommenden Wochen sollen alle wichtigen Details zum Ticketsystem veröffentlicht werden.

Online-Buchungsmöglichkeiten

Ein digitales Buchungssystem für Online-Tickets ist in Planung. Bereits jetzt können Besucher für die Turmbesteigung und die Schatzkammer Tickets im Internet kaufen. Dieses bestehende System dient als Grundlage für die neue Lösung. Sobald der Verkauf startet, empfehlen wir Ihnen eine frühzeitige Buchung – besonders in der Hauptsaison.

„Touristen machen etwa 99 Prozent der Dom-Besucher aus.“ – Dompropst Guido Assmann

Ticketkauf vor Ort

Neben Online-Tickets wird es voraussichtlich Kassen direkt am Dom geben. Die genauen Kontrollmechanismen für die Gebührenerhebung stehen noch nicht fest. Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins (ZDV) benötigen keine Kölner Dom Eintrittskarten. Gleiches gilt für Gottesdienstbesucher und Betende.

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Stornierungsbedingungen

Zu den Stornierungsregeln gibt es bislang keine offiziellen Angaben. Orientierung bieten die bestehenden Angebote des Doms:

AngebotTicketbuchung möglichStornierung bisher
TurmbesteigungOnline und vor OrtEingeschränkt möglich
SchatzkammerOnline und vor OrtEingeschränkt möglich
KonzerteÜber VorverkaufsstellenVeranstalterabhängig
Dom-Innenraum (ab Juli)Wird noch bekanntgegebenWird noch bekanntgegeben

Wir empfehlen Ihnen, die offizielle Website des Kölner Doms regelmäßig zu prüfen. So erfahren Sie rechtzeitig alle Neuigkeiten zur Ticketbuchung – und können Ihren Besuch entspannt planen.

Veranstaltungen im Kölner Dom

Der Kölner Dom ist weit mehr als ein Bauwerk. Er ist eine lebendige Stätte des Glaubens, der Kultur und der Begegnung. Die Kölner Dom Veranstaltungen umfassen ein breites Spektrum – von feierlichen Gottesdienste bis hin zu beeindruckenden Konzerten unter dem gotischen Gewölbe. Für Sie als Besucherin oder Besucher ergibt sich ein vielfältiges Programm rund ums Jahr.

Geplante Konzerte und Gottesdienste

Jährlich finden im Dom bis zu 2.000 Gottesdienste statt. Diese bleiben weiterhin kostenfrei zugänglich. Die Kathedrale ist und bleibt ein Ort des Gebets für alle Menschen. Konzerte im Dom sind bereits mit einem Eintrittsgeld verbunden. Die Einnahmen fließen direkt in den Erhalt des Bauwerks.

  • Tägliche Gottesdienste für alle Konfessionen
  • Orgelkonzerte mit der berühmten Klais-Orgel
  • Chorkonzerte des Kölner Domchors
  • Saisonale Sonderveranstaltungen zu Ostern und Weihnachten

Wer sich für besondere musikalische Erlebnisse auf Reisen begeistert, wird die Akustik des Doms als unvergesslich empfinden.

Führungen und spezielle Events

Die Domführungen bieten Ihnen einen Einblick in 632 Jahre Baugeschichte – von der Grundsteinlegung 1248 bis zur Vollendung 1880. Geschulte Guides erklären das gotische Meisterwerk in all seinen Details. Besondere Events nutzen den Wahrzeichen-Status der Kathedrale, die in zahlreichen Liedern besungen wird.

FührungsartDauerBesonderheit
Klassische Domführungca. 60 MinutenBaugeschichte und Architektur
Dachführungca. 90 MinutenBlick über Köln aus 50 Metern Höhe
Abendführungca. 75 MinutenStimmungsvolle Beleuchtung

Kooperationen mit Bildungseinrichtungen

Der Kölner Dom arbeitet eng mit Schulen und Universitäten zusammen. Spezielle Bildungsprogramme vermitteln jungen Menschen die kulturelle Bedeutung der Kathedrale. Diese Kooperationen stärken das Bewusstsein für Denkmalschutz und religiöses Erbe – ein wichtiger Baustein neben der unter Abschnitt „Nutzung der Eintrittsgelder“ beschriebenen Finanzierung.

Fazit zur Einführung der Eintrittsgebühr

Dass der Kölner Dom kostet künftig Eintritt, ist ein bedeutsamer Schritt für Deutschlands meistbesuchtes Wahrzeichen. Nach sechs Verlustjahren in Folge seit 2019 bleibt der Domverwaltung kaum eine andere Wahl. Die Gebühr soll ab Juli 2026 sicherstellen, dass Pflege, Schutz und Betrieb des UNESCO-Weltkulturerbes langfristig finanziert werden können.

Langfristige Sicherung des Doms

Die Zukunftsperspektiven für den Kölner Dom hängen direkt von einer nachhaltigen Finanzierung ab. Kirchliche Mittel sinken, die Kosten steigen. Eine Eintrittsgebühr für rund sechs Millionen jährliche Besucher – davon 99 Prozent Touristen – schafft eine verlässliche Einnahmequelle. Der Schritt folgt einem europäischen Trend: Die Sagrada Família in Barcelona verlangt über 30 Euro, Westminster Abbey in London etwa 35 Euro. Weniger Besucher könnten den Dom sogar wieder stärker als sakralen Ort erlebbar machen.

Was Sie als Besucher wissen sollten

Wenn Sie den Kölner Dom besuchen möchten, empfehlen wir Ihnen eine Mitgliedschaft im Zentral-Dombau-Verein. Mitglieder erhalten kostenfreien Zugang und tragen rund 60 Prozent der Bauerhaltungskosten. Gottesdienstbesucher und Betende betreten den Dom weiterhin ohne Gebühr. Achten Sie auf mögliche Aktionstage mit freiem Eintritt, die derzeit noch geplant werden.

Ein Wahrzeichen für kommende Generationen

Die Kulturdenkmal Erhaltung des Kölner Doms ist eine Aufgabe, die weit über das Heute hinausreicht. Seit 1996 trägt der Dom den Status als UNESCO-Weltkulturerbe. Die neue Gebühr ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie sichert dieses einzigartige Bauwerk für kommende Generationen – und gibt Ihnen als Besucher die Gewissheit, aktiv zu seinem Fortbestand beizutragen.

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