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A-Rosa Flusskreuzfahrt: Donau Klassiker

by Urlauber
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Entdecken Sie Wien, Budapest und andere Städte vom Fluss aus ganz neu

Von Engelhartszell bei Passau führt diese Flusskreuzfahrt als Rundreise über Wien, Esztergom, Budapest, Bratislava, die Wachau und Melk wieder zurück an ihren Ausgangspunkt bei Passau. Insgesamt sieben Tage dauert dieser wahre Klassiker unter den Donaurouten zwischen Oberösterreich und Mittelungarn. Zu bestimmten Terminen wird diese Reise neben der Premiumvariante auch im Basic-Tarif angeboten und wahre Schnäppchenjäger nutzen dieses Angebot nur zu gerne.

Wien, der erste Zwischenhafen

Nachdem die erste Nacht an Bord in garantiert ruhigem Fahrwasser hinter den Passagieren liegt, geht es direkt zum ersten Highlight dieser Donau-Flusskreuzfahrt. Gegen Mittag legt das Schiff im Zentrum von Wien an und die ersten Sehenswürdigkeiten locken zu einem entspannten Nachmittag mitten in der verträumt romantischen, österreichischen Hauptstadt. Zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man bequem verschiedene Museen und natürlich darf auch ein Besuch des Riesenrads nicht fehlen, ehe es am Abend wieder zurück aufs Schiff geht, das noch über Nacht bleibt, denn Wien kann niemand an einem Tag entdecken. Erst am dritten Reisetag werden abends die Anker gelichtet und der Kapitän folgt der Donau weiter Richtung Esztergom und Budapest.

Die Wiege der ungarischen Nation – Esztergom

In Deutschland kennt man Esztergom vor allem aus Kreuzworträtseln eher unter dem Namen Gran und viele Besucher sind beim ihrem ersten Besuch überrascht über die Fülle an Möglichkeiten, die sich hier bieten. Die klassizistische Basilika und St. Adalberg gehören sicherlich zu den bekanntesten Sehenwürdigkeiten von Esztergom. Da sich in der Region bereits um 150 v.Chr. die ersten Menschen ansiedelten, kann die Stadt auf eine spannende Geschichte verweisen und das zeigt sich auch in allen Facetten ihrer Architektur.

Kreuzfahrtschiff im Donauhafen von Esztergom
Donauhafen von Esztergom

Budapest und Bratislava

Buda und Pest heißen die beiden großen Stadtteile, die sich rechts und links der Donau erstrecken und Budapest ausmachen. Sie sind so unterschiedlich, dass garantiert jeder in der Stadt etwas findet, das ihm lange in Erinnerung bleiben wird. Die Fischerbastei gehört sicher zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, denn sie erhebt sich weithin deutlich sichtbar auf dem Burgberg.  Das zwischen 1895 und 1902 erbaute Monument zu Ehren einer Fischergilde beherbergt heute verschiedene Ausstellungen und dient rein dekorativen Zwecken. Die Kettenbrücke überspannt den Fluss und ist die älteste der insgesamt neun Straßenbrücken, die Buda und Pest miteinander verbinden. Da das Schiff in Budapest über Nacht ankert, bleibt genug Zeit für einen ausgiebigen Stadtbummel. Erst am nächsten Tag, dem 6.Reisetag, geht es nach Bratislava, in die Hauptstadt der Slowakei.

Die kleinen Karpaten und auch die Weinanbaugebiete der Region sind vielen Besuchern bekannt und die wieder aufgebaute Burg gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Bratislava. Nach einem Brand im Jahr 1811 ragten für lange 150 Jahre nur noch Ruinen in den Himmel, doch seit dem Wiederaufbau strahlt das imposante Bauwerk im südlichen Teil der Karpaten wieder im neuen Glanz. Ein anderes bekanntes Bauwerk, der gotische Martinsdom, zieht jedes Jahr wieder neue Besucher an, obwohl man ihn nur an drei Tagen in der Woche dafür öffnet.

Die barocken Palais im Stadtzentrum hingegen locken an jedem sonnigen Tag Besucher an, die nur zu gerne die großzügigen Gärten bewundern. Wem die erste Bronzestatue in der Stadt aufgefallen ist, wird garantiert neugierig und die Suche nach anderen lustigen Figuren, die aus dem Gully ragen oder sich von hinten gegen eine Bank lehnen, ist zu einem beliebten Spiel unter den Besuchern der Stadt geworden. Leider legt das Schiff am frühen Abend bereits wieder ab, denn die Wachau und Melk warten als letzter Zwischenstopp auf dieser Donau- Flusskreuzfahrt.

Die Wachau, ein verdientes UNESCO-Welterbe

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Einige der berühmtesten und besten Rebsorten der Welt wachsen an den steilen Hügeln der Wachau und dazwischen stemmen immer wieder Schlösser und Burgen ihre Mauern in den Himmel. Um diese Region ranken sich auch unzählige Sagen, die in verschiedenen Büchern zusammengetragen werden und kaum ein Abschnitt der Donau ist so kurzweilig wie die Fahrt durch die Wachau. Wenn dann die niederösterreichische Stadt Melk in Sichtweite kommt, deren Name sogar im Nibelungenlied auftaucht, verlassen die Passagiere das letzte Mal auf dieser Donau-Flusskreuzfahrt ihr schwimmendes Hotel für einen Bummel durch die Stadt.

Das Stift Melk, ein großes Kloster, das hoch über der Stadt thront, ist auch von unten ein imposanter Anblick und in der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Altstadt lässt sich dieser Anblick perfekt genießen. Nach einem kurzweiligen Nachmittag freut sich der Kapitän bereits wieder auf seine Gäste und die meisten Passagiere genießen den letzten Abend an Bord ausgiebig, ehe das Schiff am frühen Morgen des 8. Reisetags wieder in Engelhartszell bei Passau anlegt, um sich endgültig von den Reiseteilenehmern des Donau-Klassikers zu verabschieden.

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