Wie man seinen Urlaub mit digitalem Detox verbindet
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Wie man seinen Urlaub mit digitalem Detox verbindet

Wir leben in einer Welt, in der wir von Technologie umgeben sind – und das von Jahr zu Jahr mehr. Die Digitalisierung hat es sich längst gemütlich gemacht und so gut wie jeder von uns ist rund um die Uhr online. Das kann anstrengend sein – ohne, dass wir es manchmal überhaupt mitbekommen. Stundenlanges Durchsuchen unserer sozialen Medien, E-Mails und Entertainment kann dazu führen, dass wir – ironischerweise – den Kontakt mit unserer Mitwelt und der Natur um uns herum verlieren und Stress sich manifestiert. Und welch bessere Gelegenheit zu sich selbst zurückzufinden und eine Pause von der Onlinewelt um uns herum als im Urlaub?

Treffen Sie eine Entscheidung – und bleiben Sie dabei!

Als Detox wird für gewöhnlich eine „Entgiftung“ des Körpers bezeichnet – eine Zeitperiode, in der auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtet wird, um schädliche Giftstoffe und Stoffwechselprodukte auszuscheiden. In den letzten Jahren immer beliebter wurden allerdings auch nicht-klassische Entschlackungen und es wurde zu einem Begriff der kurzfristigen Abstinenz. Soziale Medien sind hierbei ganz großes Thema, denn mittlerweile zeigen Studien, dass verschiedene Faktoren zu ernstzunehmendem, digitalen Stress führen können. Eine technologische Pause kann dabei helfen diesen Stress abzubauen, seine mentale Gesundheit zu verbessern und darin zurückzufinden, im Moment zu leben – perfekt also, für seinen Urlaub. Zudem hilft ein Fernbleiben vor allem der sozialen Medien enorm für die Sicherheit, besonders dann, wenn man das Zuhause unbewacht lässt. Das Hochladen von aktuellen Fotos ist einem durchsichtigen Zeitplan ist eine willkommene Einladung für Einbrecher.

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Der erste Schritt ist dabei eine bewusste Entscheidung darüber zu treffen, offline zu bleiben. Eine konkrete Liste darüber zu erstellen, welche Technologien oder Medien Sie im Urlaub vermeiden möchten und welche Sie beibehalten möchten, ist ein guter Start. Seien Sie dabei ehrlich mit sich selbst und denken Sie darüber nach, welche Dinge Sie tatsächlich brauchen werden und welche Sie nur aus Gewohnheit nutzen. Urlaub bedeutet eine Pause und Distanz vom Alltag. Und je mehr wir diesen ausblenden können, umso authentischer und intensiver wird unsere Auszeit und die Erinnerungen, die wir kreieren.

Planen Sie im Voraus und legen Sie technologiefreie Zeiten fest

Sie kennen sich selbst am besten. Und wenn Sie wissen, dass sie leicht in Versuchung geführt werden, dann planen und buchen Sie Aktivitäten bereits im Voraus. Erstellen Sie eine Liste mit Dingen, die Sie im Urlaub unternehmen möchten – wie Wandern, Schwimmen oder Sightseeing. Wenn Sie normalerweise Brillen tragen, überlegen Sie auch, ob Kontaktlinsen sinnvoll sind – vor allem dann, wenn sich Möglichkeiten für Sport, Tauchen oder Schnorcheln bieten. Vielleicht gibt es Kurse fürs Malen, Yoga, Töpfern? Genießen Sie die Natur – für gewöhnlich sind unsere Reiseziele dorthin, wo besondere Landschaften oder Architekturen zu finden sind. Planen Sie Zeit ein, diese zu erkunden! Die Zusammenstellung einer Liste mit Phrasen in der Sprache, in deren Land Sie reisen, ist ebenfalls schön griffbereit zu haben und eröffnet Gespräche mit Einheimischen. Wenn Sie wissen, dass Sie den größten Teil des Tages damit verbringen aktiv zu sein, wird Ihr digitales Leben automatisch weniger attraktiv erscheinen.

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Statt eines Vollentzugs können Sie sich auch darauf einstellen, lediglich eine reduzierte Zeit mit Ihren digitalen Medien zu verbringen. Das kann eine Stunde am Morgen sein, während des Frühstücks, oder eine Stunde am Abend, bevor Sie sich schlafen legen. Die Festlegung verbindlicher Zeiten können eine einfache Maßnahme dessen sein, die Technologie-Nutzung zu kontrollieren und Platz und Konzentration für andere Dinge und Entspannung zu schaffen.

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