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Wanderweg: Altmühltal-Panoramaweg in Bayern

by Urlauber
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Altmühltal-Panoramaweg

Auf dem Altmühltal-Panoramaweg ist die mäandrierende Altmühl der regelmäßige Begleiter der Wanderer. Die Ausflügler wandern durch die wunderschöne Natur Bayerns. Der tolle Wanderurlaub führt sie durch romantische Täler, entlang von steilen Felsen und Hügel voll mit Wacholderbüschen.

Gesamtdistanz BergaufBergabSchwierigkeitsgrad
199km4310m4370mmittelschwer

Anzumerken ist, dass das Altmühltal auf eine reiche Geschichte zurückblicken kann. Das ist an den Dörfern und Städten mit den vielen Schlössern, Ritterburgen und Resten keltischer und römischer Siedlungen gut ersichtlich. Der Wanderweg führt zwischen Riedenburg und Kelheim über eine Wehrmauer, die bereits vor 2.000 Jahren von den Kelten errichtet wurde. Das Altmühltal ist zudem bei (Hobby-)Archäologen wegen der Vielzahl an Fossilien beliebt, die in Kalksteinplatten zu finden sind.
Das Altmühltal ist obendrein der erste Ort auf der Welt, an dem Überreste des „Archaeopteryx“ zu finden sind.

Einem „Urvogel“, dem die Wanderer auf ihrer Route in Prospekten und Faltblättern entlang des Altmühltal-Panoramawegs häufig begegnen werden. Auf dem 200 Kilometer langen, abwechslungsreichen Panoramaweg gleicht keine der 10 Etappen der anderen. Ein Tag führt die Wanderer durch lichte Buchenwälder, am nächsten Tag genießen sie herrliche Ausblicke ins Tal oder sie wandern durch schöne Dörfer. Die Strecke verbindet das naturnahe Wandern mit einzigartigen Kultur- und Landschaftserlebnissen. Sie folgt dem kurvenreichen Flusslauf der Altmühln der durch sanfte Flussauen, hinauf zu den kräuterreichen und duftenden Wacholderheiden führt.

Altmühltal-Panoramaweg

Der Altmühltal-Panoramaweg: eine abwechslungsreiche Wanderung

Das Altmühltal ist ein wahres Wanderparadies. Auf dem Panoramaweg können die Wanderer eine typisch bayerische Landschaft genießen. Neben steilen Anstiegen gibt es auch viele Möglichkeiten zum Entspannen. Der Wanderweg bietet seinen Benutzern während all der 10 Etappen einen herrlichen Rundblick. Ein Beispiel ist etwa, der Blick auf das Kloster Weitenburg. Wanderer erfreuen sich an Trockenhängen mit Schmetterlingen und an abwechslungsreichen Wäldern.

Sie haben die Möglichkeit, in einem Steinbruch nach Fossilien zu suchen. Die Benutzer des Panoramaweges können innehalten und zur Ruhe kommen und sich an der Weite des Naturparks Altmühltal erfreuen. Diese Region ist reich gesegnet mit herrlichen Naturschauspielen. Ihre bewegte Kulturgeschichte spiegelt sich in den vielen hübschen Orten wider.

Alle Naturliebhaber sowie Kultur- und Kunstbegeisterte, die auf dem Altmühltal-Panoramaweg wandern, werden belohnt. Der Weg führt vorbei am weltberühmten Kloster Weltenburg mit dem Donaudurchbruch am Ende. Außerdem säumen die junge Kurstadt Treuchtlingen oder die mächtige Burg Pappenheim den Weg. An verschiedenen Stationen sammelt man seine Wanderstempel.

Die über 40 Wanderwirte im Naturpark Altmühltal haben ihren Gästen ein maßgeschneidertes Service zu bieten. Einige nehmen zum Beispiel Gäste auch nur für eine Nacht auf. Sie verwöhnen ihre Besucher zudem mit vitamin-und kohlehydratreichen Lunchpaketen für den Tag.
TIPP: Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Wanderer bequem per Bahn anreisen können. Wenn die Landschaft langsam vorbeizieht, kommt garantiert Urlaubsstimmung auf.

wandern-im-altmuehltal

Die 10 schönsten Etappen am Panoramaweg im Naturpark Altmühltal

Etappe 1:

Die Startetappe beginnt in Gunzenhausen und führt auf sanften Wegen nach Spielberg. Den Wanderer erwarten heimische Wälder und ein einzigartiger Ausblick zum Etappenziel Schloss Spielberg. Die Strecke ist 12,2 Kilometer lang und dauert zirka 3 Stunden. Am Ende gibt es Einkehrmöglichkeiten im Gasthof Gentner.

Etappe 2:

Am nächsten Tag geht es auf 29,4 Kilometern von Spielberg nach Treuchtlingen der jungen Kulturstadt. Dieser abwechslungsreiche Weg dauert ungefähr 9 Stunden. Hier gibt es zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten. Für jene, denen diese Strecke zu lang ist, gibt es die Möglichkeit, mit dem Bus von Auernheim oder Windischhausen nach Treuchtlingen zu fahren. Die Highlights dieser Etappe sind die Ringwallanlage am „Gelben Berg“ und das Naturschauspiel der „Steinernen Rinne“ bei Wolfsbronn sowie die Burgruine „Obere Feste“ in Treuchtlingen.

Etappe 3:

Am dritten Tag geht es von Treuchtlingen nach Sollnhofen. Der mittelschwere Wanderweg hat eine Länge von 15,1 Kilometer, der höchste Punkt liegt auf 498 Metern. Diese Tour nimmt zirka 4,5 Stunden in Anspruch. Ein gutes Fotomotiv sind beispielsweise die „12 Apostel“ bei Esslingen. Entlang dieser Tagesetappe stehen einige Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Felsformation Zwölf Aposten, Naturpark Altmühltal
Felsformation Zwölf Aposten, Naturpark Altmühltal

Etappe 4:

Das Ziel der mittelschweren vierten Tagesetappe heißt Dollnstein. Auf diesem Abschnitt werden den Wanderern Ausblicke wie aus einem Bilderbuch geboten. Unterwegs auf der 17,2 Kilometer langen Route wird es aber richtig steinig. Diese Etappe (Dauer 5,5 Stunden), führt an sehenswerten Kalksteinhängen und an einem Betrieb der Natursteinindustrie vorbei. Zu den Highlights auf dieser Etappe gehört das „Bürgermeister Müller Museum“ in Sollnhofen.

Etappe 5:

Dieser 14 Kilometer lange Abschnitt führt von Dollnstein nach Eichstätt und dauert ungefähr 4 Stunden. Zu den Sehenswürdigkeiten auf dieser Strecke gehören der Geotop Burgsteinfelsen Dollnstein sowie die barocke Bischofsstadt Eichstätt mit ihrem Dom. Ein besonderes Highlight ist der Fossilien Steinbruch Blumenberg. Außerdem darf auch Willibaldsburg mit dem Jura-Museum nicht unerwähnt bleiben.

Eichstätt im Altmühltal
Eichstätt im Altmühltal

Etappe 6:

Am sechsten Tag führt die Tagesetappe des Altmühltal-Panoramaweges von Eichstätt nach Kipfenberg. Diese eher schwere Strecke hat eine Länge von etwa 28,9 Kilometern und nimmt ungefähr 6 Stunden Zeit in Anspruch. Sie hat einiges zu bieten: Angefangen von der Buchenhüller Mammuthöhle, bis hin zum Blick hinüber zu Schloss Arnsberg, dem römischen Limes in Kipfenberg und dem Osterberg. Das römische Vetoniana, liegt ebenso auf der Strecke wie die Gungoldinger Wacholderheide.

Etappe 7:

Am siebenten Tag geht es von Kipfenberg nach Beilngries. Auf dieser eher schweren Tagesetappe sind Wanderer zirka 8,5 Stunden unterwegs, denn sie hat eine Länge von 25,4 Kilometern. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf diesem Abschnitt des Altmühltal-Panoramaweges gehören das Felsentor bei Unteremmendorf, das Technikmuseum sowie Schloss Hirschberg mit einer der größten Burganlagen im Naturpark Altmühltal.

Altmühltal bei Arnsberg
Altmühltal bei Arnsberg

Etappe 8:

Diese leichte Tagesetappe mit dem Ausgangspunkt in Beilngries führt nach Dietfurt. Für den landschaftlich schönen Abschnitt von 11,2 Kilometer des Altmühltal Panoramaweges wird mit einer Dauer von etwa 3 Stunden gerechnet. Sehenswert ist, das Altmühltaler Mühlenmuseum. Überdies führt der Weg über den Arzberg. Wanderer kommen zur Mündung der Altmühl in den Kanal sowie in die 7-Täler-Stadt Dietfurt.

Etappe 9:

Für den 9. Tag führt eine eher schwere Route von Dietfurt bis Riedenburg. Die Strecke hat eine Länge von 22,7 Kilometer und dauert ungefähr 7 Stunden. Sie geht entlang des Main-Donau-Kanals und führt über den Roßkopfsteig. Dort gibt es einen Aussichtspunkt mit einem herrlichen Blick auf das Schloss Eggersberg und den Teufelsfelsen Gundlfing. Der Weg führt vorbei an Felsen und durch idyllische Wälder. Es gibt diverse Übernachtungsmöglichkeiten.

Riedenburg

Etappe 10:

Zum Abschluss führt die etwas schwere Wanderstrecke von Riedenburg bis nach Kelheim. Sehenswert sind die „Klamm“ bei Riedenburg, der Ausblick auf die malerische Burg Prunn und der „Tazlwurm“ eine lange Holzbrücke. Diese 10. Etappe des Altmühltal-Panoramaweges führt zudem an dem faszinierenden Donaudurchbruch der „Weltenburger Enge“ vorbei. Der Abschnitt hat eine Länge von 22,4 Kilometer und nimmt ungefähr 7 Stunden Zeit in Anspruch. Von der Donau aus, können sich Wanderer auch für die Schiffsvariante entscheiden, anstatt nach Kelheim weiter zuwandern.

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